Skalierbare Systeme

Unternehmen sind wie lebendige Organismen: Sie wachsen und sind einem ständigen Wandel unterworfen. Da Software ein Werkzeug ist, das Sie in Ihrem Unternehmen nutzen, muss diese in der Lage sein, sich anzupassen, mitzuwachsen – kurz: Sie muss skalierbar sein. Vorausgesetzt, ein großes Wachstum ist zu erwarten oder wird bewusst angestrebt. Denn eines steht fest: Nicht jedes Unternehmen braucht für jedes zu lösende Problem ein skalierbares System. Uns geht es nicht darum, Ihnen grundsätzlich ein (meist teureres, aufwändigeres) skalierbares System zu verkaufen, sondern Sie zu beraten, ob und wann das Ganze für Sie überhaupt sinnvoll ist.

Die Preisfrage lautet: Wie setzen Sie Ihre Software ein?

In vielen Branchen schwanken die Nutzerzahlen einer Software stark. Systeme, die in Branchen eingesetzt werden, die saisonal geprägt sind, müssen auch darauf ausgerichtet sein. Zum Beispiel muss der Webshop eines Reifenhändlers, der 60 Prozent seines Jahresumsatzes in der Wintersaison macht, extreme Leistungsspitzen abfangen können und dabei hochperformant bleiben. Durch ein Hosting in der Cloud lassen sich überschüssige Serverkapazitäten auch wieder zurückfahren und dadurch Kosten einsparen. Skalierbare Systeme ermöglichen eine dauerhaft positive User Experience und bieten den grundsätzlichen Vorteil, dass man nicht von Anfang an ein überdimensioniertes System bauen und unterhalten muss, nur weil man fürchtet, ansonsten in einem oder zwei Jahren alles neu aufsetzen zu müssen. Zusätzlich weisen skalierbare Systeme eine erhöhte Fehlertoleranz auf, da es unwahrscheinlich ist, dass ein solch massiv skaliertes System in seiner Gesamtheit ausfällt.

Unverzichtbar: Eine solide Vorbereitung

Mit der präzisen Konzeption der Systemarchitektur steht oder fällt ein System. Grobe Fehler führen hier zu teilweise empfindlichen Performanceeinbußen, die im Nachhinein meistens schwer zu beheben sind. Nur wenn die Vielzahl kleinerer, voneinander unabhängiger Subsysteme (Microservices) reibungslos zusammenspielt, ist die optimale Funktionalität gewährleistet. Darum legen wir ein großes Augenmerk auf die Vorbereitung, um herauszufinden, was Sie wozu benötigen und wie wir gemeinsam ein zukunftsfähiges System bauen können.

UX-Expertise

Software ist nur so gut, wie die endgültigen Nutzer in der Lage sind, sie zu benutzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um B2B- oder B2C-Software handelt oder um Anwendungen, die innerhalb eines Unternehmens zur Prozessoptimierung eingesetzt werden, wie etwa ERP-Programme.

Nur wenn wir in der Lage sind, Software aus Nutzersicht zu konzipieren, zu bewerten, umzusetzen und zu optimieren, erreichen wir das beste Ergebnis. Alle Maßnahmen, die das ermöglichen, fasst man unter User Experience Design, oder kurz: UX Design zusammen.

Interdisziplinär, umfassend, agil

Beim „Lean UX“ sind Sie als Kunde in den agilen Entwicklungsprozess eingebunden und können Feedback liefern, damit Änderungen schneller und gezielter möglich sind. Meist arbeiten interdisziplinäre Teams dabei in einem kreativen Umfeld zusammen.

Im ersten Schritt, der Analyse- und Strategiephase, versetzen wir uns in den Nutzer hinein. Welchen konkreten Problemen sieht er sich ausgesetzt? Anhand sogenannter Personas werden Szenarien kreiert, die den tatsächlichen Anwendungsfall simulieren.

In Workshops werden die Ergebnisse aus dem ersten Schritt bewertet und zusammengeführt. Wir haben nun eine Problematik definiert, bei der der Nutzer im Mittelpunkt steht. Jetzt erst beginnt die eigentliche Ideenentwicklung.

Anhand der besten Ideen werden im nächsten Schritt benutzbare Prototypen erstellt. So können wir – noch bevor die eigentliche Umsetzung beginnt – bereits UX-Test durchführen. Das kann innerhalb des Design-Teams, aber auch mit realen Usern aus der Zielgruppe geschehen. Diese Tests führen unter Umständen dazu, dass das zuvor identifizierte Problem neu definiert werden muss. UX-Design ist eben kein linearer Prozess, sondern läuft in Zyklen ab.

Unverzichtbar: Eine solide Vorbereitung

Mit der präzisen Konzeption der Systemarchitektur steht oder fällt ein System. Grobe Fehler führen hier zu teilweise empfindlichen Performanceeinbußen, die im Nachhinein meistens schwer zu beheben sind. Nur wenn die Vielzahl kleinerer, voneinander unabhängiger Subsysteme (Microservices) reibungslos zusammenspielt, ist die optimale Funktionalität gewährleistet. Darum legen wir ein großes Augenmerk auf die Vorbereitung, um herauszufinden, was Sie wozu benötigen und wie wir gemeinsam ein zukunftsfähiges System bauen können.

Webapplikationen

Webapplikationen, oft auch Webanwendungen oder kurz Web-Apps genannt, sind Programme, die nicht auf dem lokalen Gerät des Nutzers installiert werden müssen, sondern auf externen Servern liegen. Nutzern reichen ein gängiger Browser und eine Datenverbindung, um die Software auf seinem Endgerät anzeigen und somit nutzen zu können. Da die meisten Anwender regelmäßig Berührung mit verschiedenen Apps wie zum Beispiel Online-Shops haben, gibt es keine hohe Hemmschwelle und auch neue Webapplikationen erfreuen sich einer hohen Akzeptanz. Zudem können sie mit nahezu jedem internetfähigen Endgerät – von Smartphones über Tablets bis hin zu Laptops und Desktop-PCs – genutzt werden.

Wir unterscheiden Single-Page- von Multi-Page-Applikationen. Wie der Name sagt, bestehen erstere aus nur einer Seite. Hier müssen weniger Daten übertragen und neu gerendert werden, weshalb sich die geänderte Seite im Browser schneller aufbaut. Teile, die auf jeder Seite einer Website vorhanden sind (Header, Footer, Suchformular etc.) bleiben in der Regel unberührt oder es findet auch nur an notwendigen Elementen ein Update statt ohne alles neu zu berechnen.

Niedrige Hürden, hohe Nutzerzahlen

Gerade B2C-Shops profitieren von der Tatsache, dass jeder Internetnutzer darauf zugreifen kann. Man macht es den Kunden einfach, hauptsächlich dadurch, dass keine Installation notwendig ist. Auch muss sich der Nutzer nicht aktiv um Updates kümmern, um eine sichere, aktuelle Software nutzen zu können. Alles was – für den Nutzer unsichtbar – im Backend, also auf dem Server, – geändert wird, ist spätestens nach einem Neuladen des Frontends auch hier verfügbar.

Neben B2C- und B2B-Web-Shops haben wir auch schon ERP- und Verwaltungssysteme sowie Konfiguratoren als Web-App konzipiert. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Was Sie auch benötigen: Vom Konzept bis zur Realisierung sind Sie Teil des agilen Entstehungsprozesses und bestimmen durch Ihr Feedback, welche Funktionen Ihre Webanwendung haben soll.

mobile Apps

Die Arbeitswelt ist in den letzten Jahren dynamischer geworden, Mitarbeiter flexibler – und vor allem mobiler. Das wirkt sich auch darauf aus, wie Software innerhalb von Unternehmen eingesetzt wird. Wenn wir feststellen, dass mobile Apps zunehmend an Bedeutung gewinnen, dann vor allem deshalb, weil sie einen ortsunabhängigen Einsatz ermöglichen. Da alle wichtigen Daten und Anfragen auf dem Gerät gespeichert werden, sind sie auch offline fast uneingeschränkt nutzbar.

Die internen Betriebsprozesse werden effizienter, das Arbeiten schlichtweg einfacher, wenn man die wichtigsten Unternehmensprozesse auch auf dem Smartphone bei sich tragen kann. Den Lagerbestand von unterwegs überprüfen? Kein Problem. Verwaltungstätigkeiten mit Anbindung an das Warenwirtschaftssystem Ihres Unternehmens oder einer Individuallösung im Blick behalten? Gerne doch. Sie entscheiden, was Ihre App können muss.

Natürlich gibt es bei der Entwicklung einer mobilen App Einschränkungen zu berücksichtigen – schließlich muss die Software später alle gewünschten Funktionen abbilden und dennoch mit entsprechender Performance auf den im Vergleich zu Desktop-PCs leistungsschwächeren Smartphones laufen. Android? iOS? Hybrid?

In der Entwicklung berücksichtigen wir nicht nur die unterschiedliche Leistung der mittlerweile unüberschaubaren Anzahl an Smartphone-Modellen, sondern vor allem auch die unterschiedlichen Betriebssysteme. Wir entwickeln sowohl nativ (für Android und iOS) als auch hybride oder cross-platform-Apps, die von beiden Systemen unterstützt werden.

Bei der Konzeption klären wir mit Ihnen, welche Funktionen die App abbilden soll und ob – und wenn ja wie – die App an weitere Software, wie beispielsweise Ihr ERP- oder CRM-Programm angebunden wird.

Sie als Entscheidungsträger sind Teil des agilen Entwicklungsprozesses, damit Sie von der Konzeption über die Implementierung der Grundfunktionen bis zum Go-Live Feedback geben können. Selbstverständlich entwickeln wir Ihre App auch nach dem Go-Live stetig weiter, damit sie aktuell, sicher und zukunftsfähig bleibt.

Nahtlose Systemintegration

Eine neue Software muss nicht nur zu Ihrem Unternehmen passen, sondern sich auch reibungslos in Ihr Unternehmen, in bestehende Strukturen einfügen. Das ist die Grundvoraussetzung für effektive Softwarelösungen im Unternehmenskontext.

Nicht selten gilt es, zahllose EDI-Prozesse gekonnt zu koordinieren, also den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen mithilfe verschiedener Standards und Formate, wie XML, EDIfact, CSV, JSON und unterschiedlicher Kommunikationskanäle wie z.B. Webservices und Queue-Mechanismen zu gewährleisten.

Über welche Funktionen die Software, die wir für Sie gebaut haben, auch verfügt, immer wird die nahtlose Systemintegration in Ihre bestehende IT-Infrastruktur mitgedacht und – noch wichtiger – auch umgesetzt. Bis alles exakt so läuft wie geplant.

Dazu analysieren wir die bestehenden Strukturen und ermitteln erst einmal, wie man eine Software am sinnvollsten in die Systemlandschaft einbetten kann.

Maximale Flexibilität

Es spielt keine Rolle, ob Sie zum Beispiel einen Webshop an SAP, weitere ERP- oder CRM-Systeme oder an spezielle Lieferanten-Programme anbinden möchten: Mit dem Einsatz eines Enterprise Service Bus ermöglichen wir die skalierbare Konfiguration zahlreicher Anbindungen. Sie erhalten dabei Ihre größtmögliche Flexibilität. Jetzt und in Zukunft.

Auch Soft Migrations sind möglich, das heißt, während der Einführung der neuen Software kann rundherum alles weiterlaufen wie gewohnt.

Prozessberatung und -optimierung

Wie in einem Uhrwerk kann das kleinste Zahnrädchen im System darüber entscheiden, ob etwas funktioniert oder unbrauchbar ist. Das gilt auch und gerade bei der Softwareentwicklung. Die harte Wahrheit: Software als solche trägt erst einmal nichts zu Ihrem Unternehmenserfolg bei. Oder anders ausgedrückt: „Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess.“ Thorsten Dirks

Keine Verwaltung ist je effizienter geworden, nur weil man die Schreibmaschinen der Belegschaft irgendwann durch Computer ersetzt hat. Der Prozess blieb zunächst gleich – gleich gut oder gleich schlecht.

Deshalb legen wir so großen Wert auf die eingehende Klärung der Rahmenbedingungen und die Analyse Ihrer Unternehmensabläufe, bevor wir mit der eigentlichen Entwicklung beginnen. Das macht den Unterschied. Wir brauchen Wissen – keine Vermutungen –, um mit unserer Arbeit wirkliche Veränderungen zu erzielen. „The most dangerous phrase in the language is, ‘We’ve always done it this way.’“ Grace Hopper

Ihre Mitarbeiter wissen mitunter nicht, was sie alles wissen. Einem Eisberg gleich, läuft das meiste versteckt – also unbewusst, automatisch – ab. Das zu evaluieren und dementsprechend den Entwicklungsprozess auszurichten, beschleunigt im Endeffekt die Entwicklungszeit. Anpassungen im Zuge des Change Management sind viel leichter möglich, da verschiedene Szenarien „durchgespielt“ werden können: Man muss zunächst den Status Quo kennen, um zu entscheiden, ob und inwiefern Veränderungen nötig und machbar sind. Erst wenn die grundsätzliche Bereitschaft geschaffen ist, kann man sinnvoll über mögliche Wege zur Veränderung nachdenken.

Wer andere Ergebnisse möchte, muss Dinge anders angehen. Deshalb klären wir vorab, was warum wie getan werden muss, um Sie zu verstehen und mit Ihnen gemeinsam auf Augenhöhe eine Lösung zu finden.