Alliance Automotive Germany GmbH
Projekt: Partsfinder

AUF EINEN BLICK

Kunde Alliance Automotive Germany GmbH
Branche Autoteilehandel
Projekt Partsfinder
Lösungen Individuelle Softwareentwicklung B2B E-Commerce
Technologien Spring, MongoDB , Postgres, Angular, Docker

Ergebnis in Kürze

  • Implementierung einer Software, über die Werkstätten Kfz-Ersatzteile identifizieren und bestellen können
  • In nur zweieinhalb Monaten live
  • Skalierbares System, das kontinuierlich erweitert wird

Der Kunde

Die Alliance Automotive Germany GmbH mit Sitz in Münster beschäftigt 1.700 Mitarbeiter an 74 Standorten in Deutschland und macht einen Jahresumsatz von 360 Mio. Euro. Der Dachverband Alliance Automotive Group ist der zweitgrößte Autoteilehändler Europas. Als bundesweit einziger Anbieter beliefert die Alliance Automotive Germany GmbH bis zu viermal am Tag über 30.000 Werkstätten direkt mit Hersteller-Originalteilen und IAM-Artikeln.

Die Herausforderung

Die Automotive-Branche wandelt sich zunehmend. Kunden verlangen schnellere Umschlagszeiten und eine stärker ausgeprägte Service-Kultur. Darauf müssen die Anbieter reagieren. Da die AAG zudem sehr schnell expandierte, brauchte sie in kürzester Zeit eine anpassbare Softwarelösung, die „mitwächst“ und über die ihre Kunden – die deutschlandweit angebundenen Werkstätten – Kfz-Ersatzteile identifizieren und bestellen können. Ohne dieses Katalogsystem hätte die AAG Autoteile ausschließlich telefonisch verkaufen können: eine nicht zeitgemäße Alternative, die über kurz oder lang zu einer Abwanderung der Kunden geführt hätte.

Die Lösung

Mit einem schlanken, agilen Team gingen wir in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen der AAG innerhalb von zweieinhalb Monaten mit der Plattform „Partsfinder“ live. Insbesondere die Integration der komplexen TecDoc-Daten (mehr als 110.000 Fahrzeugtypen, 6,6 Mio. Artikeldaten …) war eine Herausforderung, ohne die ein problemloses Bestellen der Werkstätten nicht möglich gewesen wäre. Zu diesem Zweck setzten wir eine Kombination aus der skalierbaren Datenbank MongoDB und Postgres ein. Die Verwendung von Docker sorgt nicht nur für eine bessere Performance, sondern verringert auch den administrativen Aufwand. Änderungen konnten so schnell umgesetzt und der Kunde in den agilen Entstehungsprozess miteinbezogen werden.

Bis zu viermal am Tag macht sich nun die bestellte Ware auf den Weg in die Werkstätten. Diese profitieren auch von der kontinuierlichen Verbesserung und zusätzlich implementierten Features: Nicht nur sind Inspektionspläne und Handbücher der jeweiligen Fahrzeuge sowie Rechnungen und Lieferscheine einsehbar. Auch Rückgaben können innerhalb der Plattform ganz bequem elektronisch veranlasst werden. Durch die Integration weiterer Großhändler und durch eine stetige Verbesserung der Usability werden die Prozesse in den Werkstätten zukünftig weiter vereinfacht.
WE SOLVED IT.